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Die Kanaren

Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs und daher gibt es extrem hohe Berge auf den jahrtausend alten Inseln. Kaum einer der Berge ist weniger als 2000 Meter hoch, der Pico de Teide ist 3718 m, und zwischen den Inseln ist das Wasser häufig bis zu 1000 Meter tief.

Nord-westlich von Afrika im Atlantik gelegen haben die Kanaren ein bevorzugtes Klima, sodaß die durchschnittliche Wassertemperatur nie unter 19° fällt und auch die Lufttemperatur ist das ganze Jahr über relativ konstant ist.

Insgesamt leben etwa 730.000 Menschen auf den sieben Inseln, die sehr verschieden sind und sehr eigene landschaftliche Vorzüge bieten. Das östliche Lanzarote gleicht einer Mondlandschaft, da die Vulkane hier noch bis ins 19. Jh. aktiv waren und die Insel mit Asche bedeckten.

In Bezug auf die Mondlandschaft ist das nächstgelene Fuerte Ventura dem ein wenig ähnlich, allerdings ist die "Badeinsel" besetzt mit Touristenzentren, denn hier gibt es die feinsten und längsten Badestrände.

Gran Canaria ist mit der Metropole "Las Palmas" für viele der Ausdruck für Pauschalurlaube schlechthin. Allerdings befinden sich im Landesinneren, fernab von Touristenstränden, Promenaden und Shoppingmeilen, zum Einen die alten Dörfer und vulkanischen Landschaften, zum Anderen fast tropisches Grün und eine prächtige Flora.

Die größte der Inseln ist Teneriffa hat jährlich etwa 4 Mio. Besucher, vorwiegend aus dem mitteleuropäischen Festland. Der Norden ist aufgrund von Passatwinden feucht und sehr grün bewachsen, während der Süden trocken und regenlos ist. Mit viel Mühe und ausgefeilten Bewässerungstechniken kultivieren die Bauern hier Gemüse und Obst.

Auf Gomera, einer der kleineren Inseln, wurden noch viel ursprüngliche Bräuche erhalten und gepflegt. Hier gibt es wenig Tourismus, aber einen Nationalpark und ein schroffes, felsiges Zentralmassiv. Auf "La Palma" fand der letzte Vulkanausbruch erst 1971 statt, allerdings wird die Insel derzeit als sicher betrachtet. Nette Wandermöglichkeiten und das Seefahrtsmuseum machen die "grüne Insel" zu einem interessanten Ausflugsziel.

Die kleinste Insel des Archipels "Hierro" ist touristisch relativ unerschlossen, bietet neben felsigen Küsten auch Urwald und einen 14 Km langen Sandstrand.